DIE OPERATION

Beim Lasikverfahren wird die mittlere, innere Schicht der Hornhaut (Stroma) mit dem Laser behandelt. Im Gegensatz zur Methode PRK (Photorefraktive Keratektomie) wird die äusserste, leider schmerzempfindliche, Schicht der Hornhaut mit dem Laser abgetragen. Mit einem Mikrokeratom wird ein Hornhautdeckel geöffnet. Dieser "Flap" wird aufgeklappt und mit dem Laserstrahl wird das gewünschte Gewebe abgetragen. Am Ende wird der Hornhautdeckel wieder zurückgeklappt.

Die Operation wird in einem sterilen Raum durchgeführt. Die Augen werden mit Tropfen betäubt und besonders steril abgedeckt. Sie spüren nur beim Einsetzen einer "Lidklemme" zum Öffnen der Lider eine kurze leichte Spannung.

Ein Saugring hält das Auge währen 15 Sekunden fest, damit wir mit einem Mikrokeraton die Hornhaut aufklappen können. Sie spüren ein kurzes Druckgefühl und das Bild wird dunkel für circa 15 Sekunden.

Entsprechend Ihrer Fehlsichtigkeit trägt ein computergesteuerter Laserstrahl das Gewebe ab. Je nach Sehschwäche dauert dieser Vorgang zwischen 20 und 60 Sekunden.
Sie spüren dabei keinerlei Schmerzen.

Der Hornhautdeckel wird anschliessend noch gespült und wieder zugeklappt. Drei Minuten warten wir bis die Hornhaut wieder fest und stabil ist. Antibiotische Augentropfen werden eingeträufelt und transparente Plastikschalen werden 24 Stunden getragen.

Während der ersten 3 Stunden versuchen Sie Ihre Augen geschlossen zu halten, um so ein Fremdkörpergefühl und Tränen so wenig wie möglich zu fühlen, sowie den "Flap" bestmöglich zu stabilisieren.

Augentropfen werden regelmässig während 2 – 4 Wochen genommen.
Während dieses Zeitraums sind durchschnittlich 2 kostenfreie Nachuntersuchungen empfehlenswert.

RISIKEN

Wie bei jeder Operation gibt es bei der Lasik oder PRK oder Epilasik Risiken die Sie kennen sollen :

  • eine bakterielle- oder Pilz-Infektion (1/5000)
  • Falten oder Trübungen der Hornhaut, die eine weitere Behandlung nötig machen
  • Trockene Augen
  • Unter- oder Überkorrekturen treten in seltenen Fällen auf.

Dies trotz hochmoderner Technologien und der Erfahrung seit 1990, weil die Hornhaut "kein Stück Plastik" ist und unterschiedlich reagieren kann.

Eine Nachbehandlung (upgrading) bei grösseren Abweichungen ist kostenlos und ist nach 3 Monaten realisierbar.

Ein keratoconus kann sich in 1 laser/2000 entwickeln. Es handled sich um eine genetische Krankheit wobei die Hornhaut dűnner und spitzer wird.